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Rückmeldungen aus den Lesekreisen sw10+

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1

GERECHTIGKEIT

-

weltweit

Überblick der Rückmeldungen aus den Lesekreisen sozialwort 10+

(Stand 6.6.2014)

GLOBALISIERUNG

Wirtschaft ist globalisiert, Gerechtigkeit nicht

Globalisierung braucht soziale Dimension

HANDELN

Tobinsteuer weltweit (Rahmenbeschluss für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer

der EU Finanzminister am 6.5.2014)

WIRTSCHAFTLICHE MORAL/ STEUERFLUCHT UND TRANSPARENZ

Kodex für kircheninternes

Wirtschaften

Korruption hemmt Armutsbekämpfung und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung

Steueroasen: niedrige Besteuerung und fehlende Transparenz (strenges Bankgeheimnis in

Österreich)

Finanzsektor, der die Realwirtschaft überwuchert

,

ist bedrohlich

H

ANDELN

Kirchliche Institutionen sollen mit gutem Beispiel vorangehen (Entlohnung,

Arbeitsbedingungen)

Gegen Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung von Verlusten auftreten.

FLÜCHTLINGE

Viele Unterkünfte (öffentl. und Privatunterkünfte) entsprechen

noch immer nicht

menschenwürdigen Standards

Diakonie und Caritas sind sehr aktiv

Flüchtlingen werden völlig gefährliche Reisewege zugemutet oder sie werden von Schleppern

abhängig (gemacht)

führt häufig zu schweren Traumatisierungen. Dadurch werden Folg

ekosten

für die ganze Gesellschaft produziert. Nichttraumatisierte Flüchtlinge können sich schneller in die

Aufnahmegesellschaft integrieren

HANDELN

Unterkunft von Flüchtlingen ist Ländersache, daher sind die Diözesen und Kirchen vor Ort

aufgefordert hier

nachzufragen bzw. Verbesserungen einzufordern

Neue Wege für Flüchtlinge möglichst unbeschadet in sicheres Terrain zu kommen, müssen

gesucht werden.

Europäische Verbände der Kirchen müssen ihre Stimme gegenüber EU und Europarat zu

Gehör bringen.

Rückmeldungen aus den Lesekreisen sw10+

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MIGRATION

Wichtige Rolle der Kirchen bei der Integration von Zuwanderern

Großer Bedarf an Kontakt zur zweiten Generation

Migration wird steigen aufgrund von Bürgerkriegen, aber auch Klimaänderung; Kampf um

Rohstoffe

Migration ist wesentlich durch globale

Probleme, wie Armut, kriegerische Handlungen,

Wirtschaftskrisen, Ungleichheit und Klimawandel verursacht

HANDELN

Verstärkte Medienarbeit

Muttersprachenförderung

Aktive Unterstützung in den Kirchengemeinden

Teilen von Gütern

EU

-

Mitgliedsländer müssen siche

re Korridore für Menschen in Not eröffnen, um sie nicht

alternativlos Schleppern auszuliefern

ARM

REICH

Oft zu vereinfachte Darstellungen über Arm

Reich in Ländern und zwischen den Ländern

Mahnung zur Sachlichkeit

Anwachsen der Schattenwirtschaft/des

informellen Sektors

HANDELN

Qualifizierter Journalismus

Zu Armutsberichten muss Reichtumskritik kommen

Maßnahmen gegen Anwachsen des informellen Sektors setzen

FRIEDEN IN GERECHTIGKEIT / SICHERHEIT

Oft Missbrauch der Religion in Konflikten

Internat.

Interessen und Waffenlieferungen wirken oft noch verschärfend in sozialen Konflikten.

HANDELN

Ergebnisse der Friedensdekade sind noch umzusetzen

Friedensgebete für alle Opfer in Krisengebieten

Analysen der Konfliktursachen und Methoden der friedlichen Kon

fliktlösung sind notwendig.

Entwicklungshilfe statt Militärhilfe und Waffenhandel.

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RASSISMUS

Positionierung der Kirchen ist wichtig!

HANDELN

Kontinuierliches Auftreten dagegen ist gefordert

ARBEITSBEDINGUNGEN

Verstärkte Aufmerksamkeit auf

Arbeitsbedingungen und Qualität der Produkte

Multikulturalität am Arbeitsplatz braucht besondere Beachtung

HANDELN

Globale Qualitätslevel (die auch Arbeitsbedingungen bewerten)

Förderung der green economy

Diversion: Arbeit teilen mit österr. Arbeitskräfte

n

Aufwertung und Beibehaltung der hohen ökologischen und sozialen Standards in der EU

Verpflichtung von Unternehmen zu klaren Umwelt

-

, Sozial

-

und Menschenrechtskriterien in

Produktionsländern und Importländern

ENTWICKLUNGSHILFE/EZA

Sozialwort Nr. 275 ve

rsprochene Arbeitsgruppe fehlt noch immer!

Nicht eingelöst: Kirchen werden selbst Mittel erhöhen (1% des Kirchenbeitragsaufkommens)

Steigerung zw. 2003 und 2012 der KOO

-

Ausgaben für Bewusstseinsbildung und Anwaltschaft in

Österreich von 3,3 auf 4,86 Mio Eu

ro; ebenso f. Projekte der Entwicklung und Mission im Auslang

von 68 auf 93,5 Mio Euro

Erfolg: Gesetz zur Spendenabsetzbarkeit seit 2009 (an über 1000 Organisationen)

HANDELN

Versprechen von SW 2003 einlösen! (Einsetzen einer Arbeitsgruppe durch den ÖRKÖ,

verbindlicher Stufenplan)

Sensibilisierung von Nationalratsabgeordneten

EZA

-

Beitrag darf nicht konjunkturabhängig eingestuft werden

Spendenabsetzbarkeit für Bildungs

-

und Anwaltschaftsarbeit und für kirchliche Zwecke nicht

möglich

MENSCHENHANDEL

NEUES

THEMA!

Riesiges Problem in EU und weltweit

HANDELN

Schärfere Maßnahmen durch den Staat, z.B. Schutz illegaler (Zwangs)Prostituierter, die

aussteigen wollen

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FINANZMÄRKTE: SPEKULATION / WELTWÄHRUNGSKONFERENZ/FINANZKRISE

Ächtung von Spekulation auf Gesu

ndheit, Lebensmittel, Pensionen, Wasser, Luft, ...

HANDELN

Tabu für Kirchen in einschlägige Wertpapiere zu investieren!

Kirchen sollten eine Weltwährungskonferenz veranstalten (interreligiös, international, mit

alternativen GeldexpertInnen) und Forschungspr

ojekte initiieren

Stärkung der UNO und internat. Organisationen

Regulierung durch internat. Mechanismen notwendig

Thema muss in den nächsten Jahren aktiv auf jeder kirchlichen Agenda sein!

Alternative Ökonomen zu Fachdiskussionen einladen

Neuer

Wirtschaftsvertrag mit der Gesellschaft (New Deal) wäre für SW10+ eine

Zukunftsperspektive.

GEMEINWOHLÖKONOMIE

Vorbehaltloser Einsatz

Einsatz der Kirchen gefordert

HANDELN

Mit allen Menschen guten Willens

Mit allen Weltreligionen

ZUGANG ZU BILDUNG

Unfaire Bedingungen weltweit

Nachhaltigkeit

Inklusion

Diversität als Inhalte und Umsetzungsformen in der Bildungsarbeit

HANDELN

Zugang zu Bildung als Menschenrecht betonen

Verbindung Spiritualität

politisches Handeln aufzeigen

WIRTSCHAFT, DIE TÖTET

Gewisse Wirtschaftsstrukturen als Strukturen der Sünde benennen

HANDELN

Best. Wirtschaftsstrukturen als Ursachen für Verarmung und Tod vieler Menschen benennen

Kirchliche Zivilgesellschaft aktivieren

Zugang zu politischen EntscheidungsträgerInnen suchen

/ParlamentarierInnen

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KLIMAWANDEL

Klimawandel verschärft bestehende Ungleichheiten: verursacht durch extreme

Wetterbedingungen, aber auch durch Änderung der Landnutzung zu Gunsten von

Agrartreibstoffen

Zusammenarbeit von Entwicklungs

-

und Klimapolitik z

ur Überwindung von Armut

Atomenergie ist keine Problemlösung

HANDELN

Kein Ignorieren des Klimawandels

Reiche und Schwellen

-

Länder als Verursacher in die Pflicht nehmen

Fossile Energieträger als Hauptverursacher überwinden

Für wirksame globale Institutione

n und Strukturen

POLITIK, GLOBAL GOVERNANCE, WELTHANDEL

Fair abgestimmte Agrar

-

, Energie

-

und Welthandelspolitik

TTIP Freihandelsabkommen zwischen EU und USA wird vorangetrieben (auch negative

Auswirkungen auf die 43 am wenigsten entwickelten Länder!)

HANDELN

Globale Qualitätslevel (die auch Arbeitsbedingungen bewerten)

Förderung der green economy

Diversion: Arbeit teilen mit österr. Arbeitskräften

Breite Koalition verschiedener Akteure aus Institutionen, Nationalstaaten, Zivilgesellschaft

und Unternehm

en

Vom Welthandel faire Verfahren statt gnadenlosen Verdrängungswettbewerb einfordern

TTIP Freihandelsabkommen zwischen EU und USA: Transparenz einfordern und Einhalten von

sozialen und ökologischen Standards

NACHHALTIGKEIT/RESSOURCEN SCHONENDES LEBEN U

ND WIRTSCHAFTEN/ERNÄHRUNGSSICHERHEIT

Reduzierung von CO2 Emissionen

Energiewende ist nötig

Globalen Zusammenhang aufzeigen

Postwachstum / Änderungen im Lebensstil

Verstärkt in Katastrophenvorbeugung investieren, um dann notwendige Katastrophenhilfe zu

vermeiden.

Share Modelle bewerben und im kirchlichen Bereich erproben

Frage der sozialen u. ökologischen Nachhaltigkeit bei der Produktion von pflanzlichen

Treibstoffen (Agrotreibstoff

-

Netzwerk); Teilnahme der KOO an der interministeriellen Task Group

„Rec

ht auf Nahrung“

Frist für die Milleniumsziele läuft 2015 ab: nicht erreicht: universeller Zugang zu sauberem

Trinkwasser

Der Wettlauf um Ackerland und natürliche Ressourcen wird heftiger (Landgrabbing). Untergräbt

die lokale Ernährungssicherheit und forcie

rt Raubbau an natürlichen Ressourcen.

Rückmeldungen aus den Lesekreisen sw10+

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6

HANDELN

Kirchliche Beauftrage zur Reduzierung von CO2 Emissionen/ressourcenschonendem

Wirtschaften, etc. einsetzen (Überprüfung der kirchlichen Gebäude, ...).

Strategieplan und regelmäßige Evaluierung über Fortschritte

/Nachhaltigkeitsberichte von

kirchlichen Organisationen einfordern

Globales Handeln beginnt bei der eigenen Kirchentüre

Postwachstum thematisieren (spiritueller und wirtschaftlicher Zusammenhang)

Post

-

2015

-

Agenda: Universellen Zugang zu Wasser, Sanitärvers

orgung und Hygiene bis 2030

zu erreichen

Rolle der Kirchen als internationale Organisationen in zivilgesellschaftlichen Vernetzungen

klären und ev. stärken.

SELBSTVERPFLICHTUNG DER KIRCHEN

HANDELN

Kodex für kircheninterne wirtschaftliche Moral

Arbeitsbedingungen, Entlohnung in kirchlichen Institutionen entsprechenden Standards

anpassen

Ungehinderter Zugang für AsylwerberInnen/MigrantInnen zu kirchlichen Organisationen

Kontakt von kirchlicher Seite zur zweiten Generation von MigrantInnen

Ergebnis

se der Friedensdekade sind noch umzusetzen

Friedensgebete für alle Opfer in Krisengebieten (dadurch wird auch Information über

Lebensbedingungen verbreitet)

Entwicklungshilfe: Im SW Nr. 275 versprochene Arbeitsgruppe ist dringend einzurichten!

Spekulation:

Tabu für Kirchen in einschlägigen Wertpapieren anzulegen!

Strukturen der Sünde im wirtschaftlichen Kontext: durch Zusammenarbeit aller Kirchen an

Überwindung arbeiten

Weltwährungskonferenz: Kirchen sollten eine Weltwährungskonferenz veranstalten (und

Fors

chungsprojekte initiieren) (interreligiös, international, mit alternativen GeldexpertInnen)

Bildungsarbeit: Verbindung von Spiritualität und politisches Handeln (z.B. im Kontext der

Aktion Familienfasttag)

EZA:

-

Gegen Kürzung der EZA

-

Mittel: Sensibilisier

ung von Nationalratsabgeordneten durch

kirchliche Organisationen

-

Kirchen versprachen selbst Mittel zu erhöhen (ist nicht geschehen)

Korrektur nötig!

Finanzkrise: Fachdiskussionen in Kirchen führen (z.B. mit alternativen Ökonomen; New Deal,

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